Die Schweiz gilt als eines der saubersten Länder der Welt. Trotzdem wird auch bei uns immer wieder achtlos Abfall weggeworfen. Um ein starkes und nachhaltiges Zeichen gegen Littering und für eine saubere Schweiz zu setzen, beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler aller drei Schulkreise am Freitagvormittag, 18. September 2026, mit grossem Engagement am nationalen Clean-Up-Day.
Auf dem gesamten Gemeindegebiet von St. Margrethen machten sich die fleissigen Helferinnen und Helfer daran, herumliegenden Müll einzusammeln. Unterstützt wurden sie dabei von der Gemeinde unter der Leitung von Manuel Ritz und Angelina Breu. Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Einführung in die richtige Mülltrennung.
«Wer die Erde bespuckt, bespuckt sich selber!»
(Häuptling Seattle, 1855)
Ausgerüstet mit Gummihandschuhen, Abfallsäcken und einigen Greifzangen machten sich die Schülerinnen und Schüler anschliessend klassenweise auf den Weg in ihre zugewiesenen Sammelquartiere. Strassen, Plätze, Wiesen und Wälder wurden von achtlos weggeworfenem Abfall befreit.
Grundsätzlich konnte festgestellt werden, dass es in Sachen Littering auch schon schlimmer ausgesehen hat als in diesem Jahr. Dennoch bleibt es unverständlich, dass noch immer viele Menschen ihre Abfälle bewusst oder unbewusst – auf jeden Fall aber gedankenlos – in der Natur und im öffentlichen Raum entsorgen.
Besonders in den Gebüschen entlang der Strassen, aber auch am Rand von Parkplätzen und in Parkanlagen gab es einiges einzusammeln. Auffällig waren vor allem zahlreiche Zigarettenpäckchen und Zigarettenstummel sowie PET- und Aluflaschen und verschiedene Essensverpackungen.
Zurück im Park wurde der gesammelte Müll sorgfältig nach seiner Beschaffenheit sortiert und in die bereitgestellten Container entsorgt. Als Dank für ihren engagierten Einsatz spendierte die Gemeinde den emsigen «Müllsammlerinnen und Müllsammlern» Wurst und Brot sowie ein Getränk, bevor sie in ihr wohlverdientes Wochenende entlassen wurden.
Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle auch an Herrn Caviezel, der die Würste für alle grillierte.
«On n’a qu’une terre!»
(Stress – «Wir haben nur eine Welt!»)
Im Bewusstsein, dass der beste Müll derjenige ist, der gar nicht erst entsteht, sind die Schülerinnen und Schüler überzeugt, künftig noch verantwortungsvoller mit unserer Erde umzugehen und anfallenden Abfall umweltschonend zu entsorgen. Denn schliesslich haben wir nur eine Welt – und die folgenden Generationen werden es uns danken!
– Wd, 2026







