Seit letztem Jahr ist es neu Tradition, dass jede erste Klasse zum Schulstart im Wald einen Klassenbaum pflanzen darf. Dieser wird von der Ortsgemeinde zur Verfügung gestellt und gemeinsam mit dem Förster gepflanzt.
So durften sich am 28. September auch die beiden ersten Klassen «Jegge» und «Hüttenmoser» im Wald verewigen. Der Förster Josef Benz erzählte den Kindern, was ein Baum zum Wachsen braucht, erklärte Schritt für Schritt, wie der Klassenbaum gepflanzt wird und setzte dies direkt mit den Erstklasskindern praktisch um.
Als erstes wurde mit der grossen Schaufel das Loch für die junge Linde gegraben. Jedes Kind durfte dabei mithelfen und etwas Erde zur Seite schaufeln. Anschliessend wurde gemeinsam mit der Klasse die Position des Klassenbaumes festgelegt. Nach dem Positionieren durften alle Kinder mit den Händen die herausgeschaufelte Erde wieder zurückscharren und festdrücken. Zur Stütze des Jungbaumes wurde ein Holzpfosten direkt daneben platziert. Die Erstklasskinder durften diesen Holzpfosten festhalten, während der Förster ihn mit einem grossen Hammer in die Erde beförderte. Damit der Klassenbaum vor Rehen geschützt ist, montierte Herr Benz in einem letzten Schritt noch einen «Schutzmantel», der von den Erstklasskindern fleissig verknotet wurde. Zum Schluss gab es als Erinnerung an diesen Moment von den stolzen ersten Klassen gemeinsam mit dem Förster und dem Klassenbaum ein Klassenfoto.